90 Provieler, 70 Einzelteile,

400 Pukys am Tag:

ein Riesenspaß für Kinder.

Jeder kennt sie, die fröhlich bunten Puky-Fahrzeuge, mit denen Kinder in ganz Europa durch die Gegend sausen. Dass sie in einer „Behindertenwerkstatt“ montiert werden, würde wohl kaum einer vermuten. Doch genau das ist der Fall: In der Abteilung Montage am Standort Barmen setzen rund 90 Provieler die Roller und Go-Carts aus bis zu 70 Einzelteilen zusammen. Besucht man die Halle, wird eines schnell spürbar: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Spaß an ihrer Arbeit, sind mit Engagement bei der Sache. Es macht sie stolz, dass sie dazu beitragen, Kindern eine Freude zu bereiten.

 

„Wenn ich irgendwo in der Stadt ein Kind mit Puky-Roller sehe, dann denke ich: Ha, das Kind, das freut sich so, saust damit durch die Gegend, hat so viel Spaß daran, und du hast deinen Teil dazu beigetragen“, berichtet diese Mitarbeiterin der Montage-Abteilung mit leuchtenden Augen. Gemeinsam mit ihren 90 Kolleginnen und Kollegen arbeitet sie in einer eigens für die Puky-Montage eingerich­teten Produktionshalle in Wuppertal-­Unterbarmen.

 

Fast aus der ganzen Welt werden die benötigten Materialien angeliefert – je nach Modell sind es bis zu 70 Einzelteile, von denen einige noch bearbeitet und dann montiert werden müssen. Nach der Vormontage einzelner Komponenten bauen die Provieler die Roller auf drei verschiedenen Montagelinien zusammen und verpacken sie anschließend in Verkaufskartons. Selbst die Auslieferung an das Logistikunternehmen hat Puky ganz in die Hände von proviel gegeben: Die Roller gehen von hier aus direkt an die Spedition von Puky, die dann die bestellten Roller an die Händler liefert. Pro Tag werden rund 400 Roller, Laufräder und Go-Carts bei proviel montiert, in Hochkonjunktur-Zeiten sind es sogar bis zu 600.

 

Die Anforderungen an Funktion und Sicherheit sind bei solchen Kinderfahrzeugen enorm hoch, zuverlässige Qualität ist unverzichtbar – für proviel kein Problem. Durch einen zusammen mit Puky entwickelten Arbeitsprozess stellen wir sicher, dass jedes Fahrzeug die hohen Erwartungen des Auftraggebers erfüllt – und vor allem die der Endkunden. Jedes einzelne Teil prüfen wir eingehend, bevor es eingebaut wird, nach dem Einbau prüfen wir das Zwischenprodukt, und bevor ein Roller verpackt wird, prüfen wir noch einmal sämtliche Funktionen auf Herz und Nieren: Sicher ist sicher …

 

Die Bandbreite der Tätigkeiten in der Montage ist enorm. Manche sind ganz einfach: Mal muss ein Aufkleber angebracht, mal ein Fähnchen eingesteckt werden. Andere Tätigkeiten sind komplex, bestehen aus mehreren Arbeitsgängen – z. B. die Montage der Räder. „Man muss auf vieles achten“, berichtet eine Mitarbeiterin: „dass keine Kratzer an der Gabel sind, wo seitlich Aufkleber drauf kommen, dass das Rad nicht eiert, dass die Achse richtig sitzt … Und dann mache ich die Feineinstellungen, z. B. an den Bremsen – da sind so viele Kleinigkeiten, auf die man achten muss, das muss einfach stimmen, sonst geht die Produktion nicht weiter.“ Für manche Mitarbeiter sind solche herausfordernden Aufgaben genau das Richtige, durch diese Arbeit gewinnen sie neues Selbstbewusstsein: „Wenn man einmal Vertrauen in seine Fertigkeiten gefasst hat, geht das eigentlich ganz gut“, berichtet die eingangs schon zitierte Mitarbeiterin. Und noch etwas hilft bei der Arbeit: „Gerade in unserer Gruppe ist die Teamarbeit, der Zusammenhalt in der Arbeitsgruppe, etwas ganz Besonderes: Irgendwie hilft jeder jedem, wenn man sieht, einer hat ein Problem – das finde ich ganz fantastisch.“

 

Seit vielen Jahren arbeitet proviel für das Wülfrather Traditionsunternehmen – das zeigt, wie zufrieden Puky mit uns ist. Puky bestätigt das und nennt die Gründe für die Zusammenarbeit mit proviel: „Zum einen sind es die geringeren Personal- und damit Produktionskosten. Dieser Faktor ermöglicht es unserem Unternehmen, die Kinderfahrzeuge weiterhin in Deutschland zu fertigen. Dadurch werden auch Arbeitsplätze bei Puky gesichert. 

 

Der zweite wichtige Faktor ist die Qualität: Hier wird eine hervorragende Qualität produziert, und somit können wir bedenkenlos unsere hochwertigen Produkte bei proviel fertigen lassen. Ein weiterer Faktor sind Flexibilität und Liefertreue, sprich das Einhalten der abgesprochenen Stückzahlen: Da die Kunden heutzutage auf kurzfristige Lieferungen bestehen, ist es sehr wichtig, die Lieferfähigkeit immer wieder zu garantieren.

 

Last, but not least hat Puky auch die soziale Verantwortung, behinderten Menschen Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen, und das tut sie hiermit gerne.

 

Unsere Erfahrungen mit proviel sind durchweg positiv. Wir haben es mit den Führungskräften und Produktionsleitern geschafft, eine Produktionsqualität zu erreichen, die Puky-Standard hat. Hohe Flexibilität und Liefertreue sind gegeben, und daher sind wir mit unserem Partner proviel sehr zufrieden.“

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Aktualisiert am: 06.10.2011
Verantwortlich für unsere Montage: Abteilungsleiterin Sylvia Bube-Zöllkau