Neues Prüfgerät: Null Fehler

Westdeutsche Zeitung, 13.11.2009 

 

PROVIEL Standort an der Milchstraße als Automotive-Dienstleister

 

Was die Automobilhersteller for­dern, das pflegen sie auch un­missverständlich auszudrücken. Ständige Anforderung an die Zu­lieferer: Eine-Null-Fehler-Liefe­rung. Da heißt es dann für diese Zulieferer häufig, entweder zu in­vestieren oder Gefahr zu laufen, einen Kunden zu verlieren, weil bei dem nach fehlerhafter Lieferung womöglich die Bänder stillstehen.

Aktuell hat jetzt Proviel an der Milchstraße solch eine Investiti­on in Höhe von rund

56 000 Euro vorgenommen. Nach Errichtung des Neubaus an der Farbmühle entsteht nach Angaben von Ge­schäftsführer Michael May an der Milchstraße der Platz, diesen Standort unter dem Namen Pro­motive als Automotive-Dienst­leister zu positionieren.

Aktuelles Beispiel: Die Investi­tion in eine Technik, bei der zum Beispiel Befestigungswinkel für Sitze auf einem Band geprüft wer­den. Eine Kamera macht Fotos von jedem Teil, überprüft unter anderem die Abstände, die Maschine wirft fehlerhafte Teile direkt in eine Fehler-Box. Der Kun­de erhält zudem eine CD mit den Fotos aller Teile, um die Quali­tätssicherung dokumentieren zu können. Im konkreten Beispiel geht es um für Hako montierte Teile, die später bei Toyota in England landen. Teile anderer Firmen erhalten jeweils ein eigenes Band

für die Überprüfung.

Weitere Neuerung an der Milchstraße: Ein  sogenanntes Sperrlager. Das heißt, dass die für fehlerfrei befundenen Teile unmittelbar nach der Überprüfung durch die neue Technik direkt in abgeschlossenen Käfigen landen; damit sie vor Auslieferung an den Kunden überhaupt nicht mehr angefasst werden. kuk

 

 

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Aktualisiert am: 06.10.2011